Reisetipp Andreas Müller: Oder, Neiße und Spree
von: Anna Pleye am: 24.05.2018
Sommerzeit ist Radreisezeit - denn was gibt es schöneres als bei Sonnenschein und warmen Temperaturen die Welt vom Drahtesel aus zu entdecken?
Andreas Müller ist Ihr Standortreiseleiter auf der individuellen Radreise An Oder, Neiße und Spree. In Dresden geboren, zog es ihn vor vielen Jahren in die Oberlausitz nach Zittau. Tief verwurzelt kennt er das hiesige Dreiländereck wie seine Westentasche.
»Für mich ist die Gegend um Oder, Neiße und Spree die schönste in ganz Deutschland. Die Natur ist hier noch größtenteils unberührt und auf bestens ausgebauten Radwegen radelt es sich wie von selbst. Vom Neißetal bis zum Spreewald finden Sie eine reizvolle Mischung aus ursprünglichem Wald und lichter, weiter Landschaft – Kornblumen am Wegesrand runden das Bild ab. Und viele der früheren Bergbaugruben sind heute einladende Badeseen.
Ein landschaftlicher Höhepunkt ist auf jeden Fall Bad Muskau mit dem Pückler-Park. Der 800 Hektar große Schlossgarten ist eine tolle Abwechslung zu Ihren Radtouren und wie gemacht für einen entspannten Spaziergang.
Wir Lausitzer sind ein freundliches Völkchen: hier werden Sie mit offenen Armen empfangen! Eine Einkehr am Wegesrand lohnt sich daher allemal. Von der deftigen Bratwurst bis hin zum edlen Mehrgängemenü finden Sie hier alles, was das Herz und der Bauch begehrt. Außerdem sollten Sie unbedingt in einer der vielenkleinen Bäckereien anhalten und eine »Eierschecke« probieren. Egal ob mit Mohn, Äpfeln oder pur – dieser typisch sächsische Rahmkuchen schmeckt einfach großartig!«